3. Viele kleine Bäume in Schalen von Maren Hennemuth (WR) zum Thema Bonsaiaustellung 2007

Bild: Jens Rathcke

Ausstellung der Bonsaifreunde mit zahlreichen Exemplaren und bekanntem Experten.

Bild: Jens Rathcke

Jestädt. „Wichtig ist, das der Bonsaibaum regelmäßig geschnitten wird. Das sorgt für einen kompakten Wuchs“, erklärt Gerd Heuckeroth, der erste Vorsitzende der Bonsaifreunde Werratal. Im Gemeinschaftshaus Jestädt sind zahlreiche der liebevoll gestalteten Bonsaibäume ausgestellt. Die Schau ist ein Projekt der Bonsaifreunde Werratal. Im Jahr 1994 war es, als einige Hobbygärtnern beim Frühschoppen die Idee kam, den Arbeitskreis zu gründen. Jeder von ihnen hatte allein schon eine beachtliche Sammlung an Bonsaipflanzen errichtet. Nun wurden gemeinsam gesammelt und 1996 die erste Ausstellung auf die Beine gestellt. Am vergangenen Wochenende waren rund neunzig Exemplare zu sehen. Da die Pflanzen im Geschäft sehr teuer sind, sucht die Gruppe nach alternativen Möglichkeiten: Beschädigte Pflanzen und Sträucher aus dem Wald werden in Schalen gepflanzt und durch Rückschnitt in kleine Bäume verwandelt. Unterschieden wird in so genannte Indoor- und Outdoorpflanzen. Bei den Indoorpflanzen handelt es sich um exotische Pflanzen, als Outdoorpflanzen werden Kiefer, Wacholder, Ahorne und Fruchtbäume verwendet. Praktische Tipps für die Gestaltung bekamen die Besucher am Wochenende von einem weltweit anerkannten Bonsaigestalter. 

Bild: Jens Rathcke

Horst Krekeler aus Heidelberg demonstrierte wie Garten- oder Baumschulpflanzen auf den Weg zum Bonsai gebracht werden. Bei seiner Arbeit greift er auf traditionelle Techniken aus Asien zurück, nutzt aber auch neue und außergewöhnliche Methoden.